Schimmelbildung vermeiden: 5 Praktische Tipps

Schimmelbildung vermeiden: 5 Praktische Tipps

In modernen Gebäuden kommt es heute regelmäßig zur Schimmelbildung. Besonders betroffen davon sind warme und feuchte Räume. Hinter Schränken und Tapeten bilden sich verschiedenfarbige Schimmelarten. Unabhängig von ihrem Aussehen haben alle eines gemeinsam: Sie beeinflussen die Gesundheit ungünstig. Allergische Reaktionen und Beeinträchtigung der Atemwege sind typische Folgen. Mithilfe dieser Tipps beugen Sie Schimmel effektiv vor und vermeiden eine hartnäckige Schimmelbehandlung nachhaltig.

1. Ursachen für Schimmelbildung beseitigen

Eine gezielte Schimmelvorsorge beginnt bei der Ursachenbekämpfung. In der Küche, dem Bade- oder Schlafzimmer tritt häufig Schimmel auf. Als grundlegende Ursache hierfür gilt die hohe Luftfeuchtigkeit. Zudem finden Erreger in diesen Räumen ausreichend Nährstoffe, um sich prächtig zu entwickeln. Hinzukommen Luftbrücken, welche als Ursachen für die Ablagerung von Kondenswasser gelten. Oft sind diese in älteren Häusern mit schlecht isolierten Wänden zu finden. Damit hohe Luftfeuchtigkeit als eine Anstauung von Wasserrückständen im Fensterbereich unterbleibt, ist regelmäßiges Lüften betroffener Räume empfehlenswert. Hierfür werden zwei bis drei Mal täglich gegenüberliegende Fenster für ein paar Minuten geöffnet. Achten Sie besonders während der kalten Jahreszeit auf diese Tipp.

2. Schiimmelvorsorge im Badezimmer

Im Dusch- und Badewannenbereich kann Schimmelbildung gut vermieden werden, indem nach jedem Duschen eine kurze Stoßlüftung erfolgt. Auf diese Weise entweicht überflüssige Feuchtigkeit. Zudem ist es gut, nach dem Duschen die Kabine trocken zu wischen.

3. Ideale Temperaturen

Zur gezielten Schimmelvorsorge erweist sich die regelmäßige Temperaturkontrolle in den einzelnen Räumen. Im Schlafzimmer sollte diese 18 Grad Celsius betragen. Die Küche als auch der Wohnbereich werden mit 20 Grad Celsius optimal beheizt. Für Badezimmer empfiehlt sich eine konstante Temperatur von 21 Grad Celsius.

4. Luftfeuchtigkeit bestimmen

Da Schimmel ab einer bestimmten Luftfeuchtigkeit besonders häufig auftritt, sollte auch diese täglichen Kontrollen unterzogen werden. Mithilfe eines Hygrometers (Luftfeuchtigkeitsmesser) kann dieser Wert schnell abgelesen werden. In allen Zimmern der Wohnung sollte eine konstante Luftfeuchtigkeit von 45 bis 55 Prozent herrschen.

5. Schimmelbildung hinter Möbelstücken vermeiden

Ein beliebter Ort für die Entstehung von Schimmel ist hinter Möbeln. Dies sollte bei der Einrichtung eines Zimmers beachtet werden. Damit sich die Luft hinter dem Schrank nicht anstaut, sollte der Abstand zwischen Möbelstücken und Hauswand circa 10 Zentimeter betragen. Auf diese Weise ist eine zuverlässige Luftzirkulation gewährleistet.

Achtung: Schimmelbehandlung

Bei Schimmelbildung in der Wohnung gilt zu beachten, dass ein Großteil der auf dem Markt angebotenen chemischen Reinigungsmittel nicht effektiv arbeitet. Vielleicht entfernen sie Schimmel oberflächig gut und alle Flecken sind verschwunden. Da es noch keine Hilfsmittel gibt, welche die Ursachen bekämpfen, werden die Schimmelflecken nach kurzer Zeit an derselben Stelle wieder auftreten. Deshalb ist in diesem Fall auf eine gute Belüftung zu achten.

Sind größere Flächen von Schimmel befallen, kann dies ein Hinweis auf bauliche Mängel im Gebäude sein. Für die Kosten der Ursachenbeseitigung muss in diesem Fall der Hauseigentümer aufkommen. Gern übertragen diese jedoch die Schuld auf die Mieter. Wenn jedoch alle Maßnahmen zur Schimmelvorsorge getroffen wurden und es dennoch zur Befall kommt, liegt die Unschuld der Mieter auf der Hand. Wenn es daraufhin zu weiteren Unstimmigkeiten zwischen beiden Parteien kommen sollte, können wir Sie bei der Lösung Ihres Konfliktes professionell unterstützen. Hier gehts zum Kontaktformular

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